Freitag, 27. Januar 2012

Die Kunst des feinen Dessert

Eine kleine Aufmerksamkeit unter Genießern kam am Freitag von Daniel Dräger. Zwei leckere Dessertkuchen bester Herkunft! Und zwar von der exklusiven Chocolaterie Daniel Rebert aus Wissembourg. Deren Kreationen kann man im Modehaus  Engelhorn (Eingang Kapuziner Planken) käuflich erwerben. 


Ein absoluter Geheimtipp für Alle, die ein exklusives Mitbringsel, Geschenk oder eine kleine Aufmerksamkeit brauchen und das möglichst in einem Aufwasch, wie man so schön sagt: Denen empfehle ich das Modehaus Engelhorn über den Haupteingang (Planken) zu benutzen.

Bei meinem Lieblingsfloristen "i Fiori" ein paar seltene Blumen zu deuten, sich, während daraus ein Strauß gebunden wird, durch den Laden in Richtung Ausgang Kapuziner Planken begeben. Bei Rebert eine Box feiner Desserts  zusammenstellen lassen und zurück zum Floristen um den fertigen Strauß abzuholen. 

Damit kann man sich sehen lassen. Wer dann merken sollte, dass die Kleidung, die man am Leibe trägt, mit den soeben erworbenen Dingen nicht mehr mithalten kann, ......

Nun.... Dem empfehle ich einen 360° Schwenk zur Orientierung in Mannheims größten Modehaus. ;)



Sonntag, 15. Januar 2012

Muscheln in Mannheim




"Muscheln guter Herkunft" 
vs.
"Jetzt sind sie am Besten" 

der Muscheln nach Rheinischer Art - Test.
Demnächst auf etails.de

Freitag, 13. Januar 2012

Koreanisch authentisch und von bester Güte



Als großer Liebhaber der asiatischen Küche, weiß ich eine ganz besonders zu schätzen:

die koreanische 


Für mich bildet sie die perfekte Kombination aus den typischen asiatischen Geschmacks-Nuancen im Einklang zur Klarheit wie man sie aus Japan kennt. Es ist zwar schon über 10 Jahre her, doch eine Freundin koreanischer Abstammung verschaffte mir das Debut mit einem sagenhaften Traditions & Nationalgericht namens "Bulgogi", welches aus dünnem Rindfleischscheiben in Sesam - Marinade besteht, welche am eigens dafür konzipierten Tischgrill gegart und dann mit Reis in Salatblättern eingewickelt gegessen wird. Zudem machte ihre Mutter das Beste Kimtchi, ein sauer/scharf eingelegtes Gemüse.

Nachdem ich die Suche nach echter asiatischer Küche im Einheits-Dschungel unserer unzähligen China Imbiss Läden schon fast aufgegeben hatte, entdeckte ich am Mittwoch das koreanische Bistro "Soban" in U2,3.











Neben der  gelungenen Inneneinrichtung, ließen mich vor Allem jede Menge Koreanische Gäste vermuten, dass es sich bei diesem Laden um was Gutes handelt.

Mein Besuch am nächsten Tag übertraf alle Erwartungen. Das stimmige Ambiente war untermalt von klassischer Musik und netten Betreibern, die mir zur Begrüßung erst einmal eine Tasse grünen Tee auf den Tisch stellten.
Die Karte ist nicht überladen und schnell wurde ich fündig. Die Gerichte sind absolut authentisch und unterliegen einem fast unglaublichen Preis Leistungsniveau. Die Gerichte kosten zwischen 5.00 bis 8.00 Euround mein erster Besuch hat mich überzeugt. Eine neue Lokalität besonderer Güte für Mannheim.




SOBAN / U2, 3 68161 Mannheim
Öffnungszeiten: MO Ruhetag / DI bis SA 11.00 - 22.00 Uhr / SO 17.00-22.00 Uhr

Donnerstag, 12. Januar 2012

100% etails! - Dana Tanamachi


Dave Barnes - A Very Merry Christmas from Dana Tanamachi on Vimeo.

Meine Lieblingsdesignerin beherrscht die alte Kunst der Tafeltypografie! :) Wunderschön & echte Handarbeit.
http://www.danatanamachi.com



100% etails! - The Mast Brothers


The Mast Brothers from The Scout on Vimeo.

Sonntag, 18. Dezember 2011

Bier kann so schön sein!

Als Ergänzung zu den letzten Posts: Die Internationale Brau-Manufacturen GmbH legt mit Ihrem Onlineshop "BraufactuM" den Grundstein für die Etablierung der feinen Bierkultur. Der sehr gelungene Gesamteindruck ist mehr als überzeugend. Die Darstellung der Biere die Präsentation der Brauereien und Persönlichkeiten und die Aufmachung der Biere sind jeden Cent wert, den man hier bezahlt. Und die Preise sind nicht gerade "günstig" angelegt. Ich weiss, dass man mit etwas Anstrengung auch günstiger an diese Biersorten kommen kann - doch für das "Außenrum" bei BraufactuM bin ich gerne Bereit mehr zu bezahlen - denn gutes Design und gute Markenkommunikation hat seinen Preis - und meine Wertschätzung. Wer sich als Einsteiger überzeugen möchte, dem Empfehle ich das Erlebnis Set. Darin enthalten sind 4 Flaschen ausgesuchte Biere - 2 Verkostungsgläser - das BraufactuM Buch. Kostenpunkt: 35€  | www.braufactum.de

Samstag, 3. September 2011

DBDB /// das IPA von Flying Dog



Das bemerkenswerteste Bier aus der Testreihe von Stephan Dück ist wohl das „Flying Snake Dog IPA“. Ich gebe zu, die Aufmachung macht auf den ersten Blick einen verbesserungswürdigen Eindruck….. doch wer denkt noch an die Aufmachung… wenn schon beim ersten Schluck alle Erwartungshaltungen über Bord gespült werden.

Sollte der Eine oder Andere jetzt vielleicht denken „das war bestimmt ein tolles Bier“ – oder ich würde nun zum ersten mal vor einem Bier warnen, muss ich Sie leider enttäuschen.

Das Bier ist ein Abendteuer & Erlebnis für alle Geschmacksnerven. Ich überlege die ganze Zeit welchen Vergleich es für diese Art von Genuss gibt, doch ich finde keinen. Deshalb muss ich an dieser Stelle etwas abweichen von essbaren Dingen. Denn es geht bei dem Erlebnis um so was wie Erkenntnis, Überraschung, Verzweiflung, etc.

ALSO:
Stellen Sie sich vor, sie gelangen durch Zufall zu der Erkenntnis, dass sich Heidelbeerflecken am besten mit einem guten Beaujolais, aus Ihrer weißen Hose waschen lassen.
Sie wären angenehm überrascht, habe ich recht? – Dann stellen Sie sich nun bitte weiter vor: Der Rest, welcher aus dem Vorgang übrig bleibt wäre 100% reiner Karottensaft. Das klingt für Sie ebenso befremdlich wie für einen deutschen Biertrinker gehalten zu werde n.

So war es für mich:

Es beginnt überraschend bitter, sodass man sich erst mal kurz vergewissern muss ob man zum richtigen Glas gegriffen hat und nicht etwa die Blumenvase. Dann verschwindet diese Bitterness und auf der Zunge schmeckt es plötzlich fruchtig nach Maracuja um irgendwann einen Biergeschmack im Mund zu hinterlassen. Es war eine Achterbahnfahrt oder eben fliegende Hunde .verstehen Sie nun die etwas ausgefallenen Etikettenmotive?

Das würde mir eigentlich reichen als Erklärung und Rechtfertigung für das Mootiv. Doch lange nach dieser Verkostung durch Herrn Dück, wurde einfach Alles entschuldigt und für mich zu 100% legitimiert. – Als ich erfuhr das kein anderer als Hunter S. Thompson , der Autor des Buches „Fear & Lothing in Las Vegas“ ,– zum Kreise der Gründer gehört.

Ich muss Wer auf Fear and Loathing in Las Vegas steht, der wird dieses Bier lieben. Nicht, dass es mit psychoaktiven Substanzen versetzt wäre, aber wer die Geschichte der Brauerei kennt und weiß, dass der Autor von Fear and Loathing in Las Vegas - Hunter S. Thompson - eines der Gründungsmitglieder der Brauerei war und dann schließlich das Etikett leicht angetrunken betrachtet, wird wohl vielleicht doch dem Trugschluss unterliegen er wäre auf irgendeinem Trip. Die Idee für den Brauereinamen "Flying Dog" ist übrigens auf ähnliche Weise entstanden. Leicht angetrunken und erschöpft von der Himalya-Wanderung wurde für Gründungsmitglied George Stranahan das Bild eines Hundes mit Flügeln in einer pakistanischen Bar zur Lebensphilosophie: "it is amazing what you can achieve if nobody tells you that you can’t." - Flying Dog. Ralph Steadman gab schließlich mit seinen ausgeflippten Designs dem Bier den letzen Schliff.

Das India Pale Ale selbst hat seine Geschichte mit der englischen Krone und dem Bierexport nach Indien gemacht. Denn um das Bier überhaupt transportfähig zu machen, wurde es besonders stark und Hopfen-intensiv gebraut und dann in Indien wieder verdünnt. Heutzutage wird das India Pale Ale allerdings unverdünnt genossen, was es mit 60 IBU auf der Bitterkeits-Skala (zum Vergleich: Jever Pils hat ca. 35) zu einem der bittereren Biere macht. Abgerundet wird dieses 7,1%-Bier durch leichte Grapefruit- und karamellige Malz-Noten.

Um es also kurz zu machen: "Good Beer, No Shit."

Montag, 11. Juli 2011

DBDB: Das Grönland Ice Cap Beer




Besser spät als nie:

"die Besten der Besten!" (DBDB)

DBDB präsentiert das Bier Nr.02 aus der Verkostung des Biersommelier & Welde Braumeisters Stephan Dück.



Beginnen möchte ich noch einmal mit der Feststellung: "So schön es auch sein mag, unser Reinheitsgebot - es schafft nicht mal ansatzweise Spannend zu sein!" Denn immer zu wissen was man vorschriftsmäßig bekommt, ist für die einen "Sicherheit" für die Anderen "langweilig".

Das zweite Bier aus der Verkostung ist das Grönland "IceCup", dessen Geschichte umfangreicher kaum sein könnte. Es beginnt mit Fischern, die im größten Eisfjord Grönlands abgebrochenes Eis sammeln und auf ihre Schiffe verladen. Das daraus entstandene Wasser ist zwischen 2000 und 180000 Jahre alt und wird in die Brauerei Virü Ôlu /Estland geliefert. Dort wird es gebraut. Abgefüllt wird es jedoch in Stralsund und vertrieben wird es über den dänischen Markt.

Das IceCap kann alles: Durst löschen, wärmen, ernähren, vorbeugen, heilen, schmecken und mit seinen 6% auch noch wirken! Derartige Leistungen sind anzuerkennen. Es schmeckt sehr malzig, fast schokoladig, lakritzig, fruchtig, wohlwollend, mild, angenehm & rund. Man erkennt zweifelsohne die Milde des Brauwassers. Dieses Bier ist interessant, außergewöhnlich, es ist aber auch eigenartig. (http://www.bier1.de/GroenlandIceCapBeer.htm)