Dienstag, 26. Juni 2012

Sirop de sureau, les fleurs du port de Mannheim.



Es gibt Dinge, die sind so gut, dass man sie nicht kaufen kann. Ich spreche von Dingen die man eventuell bekommen, besorgen oder ergaunern kann, jedoch nur mit guten Beziehungen. Zu diesen Dingen gehört auch der "Sirop de sureau" aus der Cuisine de Sophie, Dieser überaus schmackhafte Holunderblütensirup wird in mühevoller Kleinarbeit aus den besonders aromatischen Blüten des Mannheimer Hafenholunders gewonnen. Es hat ein wenig gedauert bis sich Holunderblütensirups in Deutschland durchgesetzt haben. Ich kannte sie vor Allem aus meiner Jugend, aus Frankreich und aus Österreich. Erst seit Cocktail Trends wie "Hugo" (Holunderblütensirup, Minze, Zitrone, Wasser & Prosecco) scheint der Sirup auch bei uns mehr an Beachtung zu gewinnen. Der gebräuchliche Sirup aus dem Supermarkt ist jedoch kaum vergleichbar mit dem Schatz aus der Cuisine de Sophie. Das feine Aroma entfaltet sich besonders gut mit einer Scheibe Zitrone und ggf. einer Gurkenscheibe in einem bauchigen Glas voll Eiswasser. Perfekt für den Sommer. Sollte sich also für jemanden die Chance bieten das seltene Produkt probieren zu dürfen, rate ich demjenigen diese Chance zu nutzen.

Für alle Anderen lohnt es sich vielleicht, gelegentlich die Themenmärkte auf dem Kapuziner Planken zu besuchen. Dort wird manchmal ein Sirup "ähnlicher" Güte verkauft.

Dienstag, 12. Juni 2012

Donnerstag, 7. Juni 2012

Hopfen und Malz-verloren! Die deutsche Bierkultur.

An dieser Stelle ein netter Beitrag über eine Entwicklung, die schon seit Jahren ihren Lauf nimmt. Nach der Verwässerung des Qualitätsmerkmals "made in Germany" steuert nun auch Deutschland´s berühmte Bierkultur den Hafen der Gewöhnlichkeit an. Die Billigbiere & Handelmarken der Großkonzerne entziehen den Konsumenten die Wertschätzung für gute Biere und zwingen die Innovation in die Knie. Der harte Preiskampf nimmt selbst kleinen Brauereien das Vertrauen in ihr Produkt und schürt die Mentalität mit Konsumenten-erprobten Binsen-Marketing "auf Nummer Sicher" gehen zu wollen. Diese übermäßige Fokussierung auf die strategische Bewerbung der Biermarke rückt das eigentliche Produkt des Braumeisters in den Hintergrund und macht es austauschbar. Ein Hoch auf die kleinen Brauereien, welche bis dato noch durchgehalten haben, ein Hoch auf alle freien Brauer und ein Hoch auf die Evangelisten der Braukunst, wie Biersommelier Stephan Dück oder das Gesamtkonzept von "Braufactum" deren überaus gelungene Werbestrategie das Bier in Mittelpunkt stellt und beweist, dass mit dieser Markenkommunikation die echten Emotionen übertragen werden.

ZDF: Mediathek "Hopfen und Malz verloren" vom 06.06.2012


Samstag, 2. Juni 2012

Fenchel Apple Spritzer // dar etails™ Sommergetränk 2012


FÜR DEN FENCHEL-SIRUP:  
1 ½ EL. Fenchelsamen
1 Tasse Kristallzucker
1 Tasse Wasser

FÜR DIE SCHORLE (pro Glas)
1/4 Tasse naturtrüber Apfelsaft
1 EL. frischer Zitronensaft
1 ¼ Tasse Mineralwasser
Apfelscheiben und Fenchelkraut zum Garnieren











ANLEITUNG:
1. Zuerst wird der Fenchel Sirup angesetzt: dazu werden die Samene grob gemahlen, z.B. im Mörser oder in einer Gewürzmühle. Dann werden sie zusammen mit dem Zucker und dem Wasser in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze zum Kochen gebracht, dabei sollte man das Ganze gelegentlich umrühren, bis die Mischung beginnt zu verdicken. Ist die Konzistenz sirupartig, den Topf vom Herd nehmen und zugedeckt für 20 Minuten stehen lassen. Dannach den Fenchel Sirup durch ein feines Sieb angießen und auf Raumtemperatuer abkühlen lassen. Sirup hält im Kühlschrank bis zu 1 Monat.

2. Jetzt kann die Schorle zubereitet werden. Dazu einfach 2 EL. Fenchelsirup, den Apfelsaft, Zitronensaft in ein Glas geben, mit Eiswürfeln auffüllen, mit Mineralwasser aufgießen und mit einer Scheibe Apfel und  frischen Fenchelkraut garnieren - fertig!

Credit: Anna Stockwell / saveur.com

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